Geringeres Einkommen wegen Corona - weniger Unterhalt?

| von Axel Günther | 0

Rechtstipp der Woche, KW 11 2021

Es kommt auf den Selbstbehalt an.

Unterhalt
Unterhalt

Viele Menschen sind durch fehlende Einnahmen wegen der Corona-Krise finanziell angeschlagen. Sofern Ehegattenunterhalt, Trennungs- oder Kindesunterhalt gezahlt werden muss, bestehen diese Pflichten grundsätzlich weiterhin. Jedoch muss die zum Unterhalt verpflichtete Person auch fähig sein, den Zahlungen nachzukommen. In Fällen, bei denen sich das Coronavirus so stark auf die Finanzen auswirkt, dass Unterhaltszahlungen nicht mehr möglich sind, wirkt sich das auf den Unterhaltsanspruch aus. Als nicht mehr leistungsfähig gilt der Schuldner dann, wenn sein Einkommen nicht mehr ausreicht, den Eigenbedarf zu decken. Der sogenannte Selbstbehalt gegenüber minderjährigen Kindern liegt bei Erwerbstätigen derzeit bei einem Einkommen von 1160 Euro, bei nicht Erwerbstätigen von 960 Euro. Volljährigen Kindern muss kein Unterhalt gezahlt werden, wenn die monatlichen Einkünfte geringer als 1400 Euro ausfallen. Letztendlich spielen zahlreiche Faktoren eine Rolle. Wir prüfen jeden einzelnen Fall, ob und inwiefern der Unterhalt gekürzt oder ausgesetzt werden kann. Die kostenlosen Beratungstage stehen Dienstags in der Kanzlei in Stralsund und Donnerstags in Ribnitz wieder allen Betroffenen offen. Lieber doch ein fester Termin? Dann hier buchen.

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